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Risiken

Fremdfinanzierte Rentenmodelle rechnen sich aber nur unter einer Voraussetzung: Auf lange Sicht müssen die Erträge aus der Rente höher ausfallen als die Kosten, die für das Darlehen anfallen. Teilweise wurde den Anlegern deshalb der Abschluss von Fremdwährungsdarlehen (Schweizer Franken oder Yen) empfohlen.

Diese Darlehen haben den Vorteil, dass die Zinsen niedrig sind und das Darlehen in der Stammwährung getilgt werden muss. Hierin liegt jedoch ein zusätzliches erhebliches Risiko: Liegt der Wechselkurs zum Tilgungszeitpunkt über dem heutigen Kurs muss vom Darlehensnehmer entsprechend mehr zurückgezahlt werden.

Aber auch ohne Fremdwährungsdarlehen ist die Tilgung des Darlehens nicht sicher. Grund hierfür ist, dass die Renditen aus den der Tilgung dienenden Kapital bildenden Lebensversicherungen nicht garantiert sind. Zwischenzeitlich ist bekannt, dass die Versicherer teilweise mit Ausnahmerenditen aus der Vergangenheit kalkuliert haben (bsspielsweise mit Renditen von ca. 8 %), obwohl der Trend weitaus geringere Renditen vorsah. Die Ablaufleistung der Versicherungen wird somit in vielen Fällen nicht ausreichend sein, um die aufgenommenen Darlehen – wie vorgesehen - zurückzuzahlen. Den verbleibenden Tilgungsfehlbetrag müssen die Anleger dann aus eigener Tasche zahlen.



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